-
17.03.2026, 18:52:03
- → Ausland
UN: In einem Jahr über 36.000 Palästinenser im Westjordanland vertrieben
New York. Über 36.000 Palästinenser sind im israelisch besetzten Westjordanland nach UN-Angaben innerhalb eines Jahres aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben worden. Ursache seien die Ausweitung jüdischer Siedlungen und die damit verbundene Gewalt, teilt das UN-Menschenrechtsbüro am Dienstag mit. Die Gewalt durch Siedler erfolge oft koordiniert und werde von israelischen Behörden teils ermöglicht. Das Ausmaß der Vertreibung lege eine gezielte Politik nahe, die einer »ethnischen Säuberung« gleichkommen könne, heißt es weiter. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
