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UN: In einem Jahr über 36.000 Palästinenser im Westjordanland vertrieben

Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa
Systematische Enteignung und Verdrängung: Siedler nehmen an der Einweihungszeremonie für eine legalisierte jüdische Siedlung am Rande der palästinensischen Stadt Bayt Sahur im Westjordanland teil (19.1.2026)

New York. Über 36.000 Palästinenser sind im israelisch besetzten Westjordanland nach UN-Angaben innerhalb eines Jahres aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben worden. Ursache seien die Ausweitung jüdischer Siedlungen und die damit verbundene Gewalt, teilt das UN-Menschenrechtsbüro am Dienstag mit. Die Gewalt durch Siedler erfolge oft koordiniert und werde von israelischen Behörden teils ermöglicht. Das Ausmaß der ⁠Vertreibung lege eine gezielte Politik nahe, die einer »ethnischen Säuberung« gleichkommen könne, heißt es weiter. (Reuters/jW)

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Erschienen am 18.03.2026, Ausland

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