Tödliches Jahr für Journalisten
New York. Im vergangenen Jahr sind laut dem in New York ansässigen Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) 129 Medienschaffende getötet worden. Das sind so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das CPJ warf am Mittwoch Israel vor, für zwei Drittel der Fälle verantwortlich zu sein. Es war das zweite Jahr in Folge, in dem die Organisation einen neuen Höchstwert meldete. Mehr als zwei Drittel aller Todesfälle im Jahr 2025 hätten sich in Konfliktsituationen ereignet, erklärte das CPJ. Über 60 Prozent der 86 Pressevertreter, die 2025 durch israelischen Beschuss getötet worden seien, seien Palästinenser gewesen, die aus Gaza berichtet hätten. Auch in der Ukraine und im Sudan seien 2025 mehr Journalisten als im Vorjahr getötet worden. (AFP/jW)
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