Zum Inhalt der Seite
21.02.2026
Literaturgeschichte

Der Traum vom wirklichen Leben

»Halt nur meine Hand fest«. Anna Seghers’ frühe Liebesbriefe an László Radványi vermitteln ein bisher wenig bekanntes Bild der angehenden Schriftstellerin

Von Sabine Lueken
Über Anna Seghers wissen wir erstaunlich wenig Privates. Abgesehen von einem Tagebuch aus den Jahren 1924/25 (»Ich brauch doch so schrecklich Freude …«) sind kaum Selbstzeugnisse überliefert. Um so interessanter sind die nun veröffentlichten 328 Briefe (das Gesamtkonvolut umfasst 478), die die damals knapp 20jährige Netty Reiling zwischen März 1921 und August 1925 an ihren Freund ­László Radványi schrieb, einen gleichaltrigen ungarisch-jüdischen Emigranten. Freud...

Artikel-Länge: 21090 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90