16.02.2005
Privatunternehmen Libanon
Der saudische Milliardär Hariri nutzte seinen Job als Ministerpräsident vor allem zum eigenen Vorteil und kontrollierte nahezu den gesamten Staat
Von Jürgen Cain Külbel
Rafik Hariri, ehemaliger libanesischer Ministerpräsident, einer der 100 reichsten Männer auf dem Globus, wurde am Montag in Beirut Opfer eines Autobombenanschlages. Der TV-Sender Al Dschasira strahlte ein Bekennervideo aus, in dem die unbekannte Islamistengruppe »Sieg und Heiliger Krieg in der Levante« Hariri als »Tyrannen« und »Agenten« Saudi-Arabiens bezeichnete, von einer »widerhallenden Märtyreraktion« sprach und weitere Anschläge gegen »Ungläubige, Abtrünnige...
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