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15.02.2005

»Klimawechsel ist Schuld der Industrieländer«

Venezuelas Präsident rief nach Unwettern mit Dutzenden Toten Notstand in weiten Teilen des Landes aus. Chávez: USA soll Kyoto-Protokoll unterzeichnen

Von Jeroen Kuiper, Caracas
Nach tagelangen Regenfällen sind in Venezuela durch Erdrutsche und Schlammlawinen mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Im Bundesstaat Mérida in den Anden werden noch über 40 Personen vermißt, nachdem Flüsse über ihre Ufer getreten sind und gewaltige Schlammspuren durch Bergdörfer gezogen haben. Mehr als die Hälfte der Opfer ist im nördlichen Küstenstreifen zu verzeichnen. Die Opfer sind hauptsächlich Bewohner der Armenviertel, die ihre instabilen Häuser illega...

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