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12.02.2005

Heulen und kotzen

Ultrarassismus, von Kolonialherren implantiert: Zwei Wettbewerbsfilme zum permanenten Kriegszustand in Ruanda

Von (Andreas) Hahn
Der Bürgerkrieg in Ruanda, der 1994 in einem Massaker mit einer geschätzten Million Toten kulminierte, ist im Wettbewerb der Berlinale das Thema gleich von zwei Filmen. Einer der beiden, »Sometimes In April« von Raoul Peck, ist überhaupt der erste Spielfilm, der seit 1994 in Ruanda gedreht wurde. Der andere, »Hotel Rwanda« von Terry George, wurde zu großen Teilen in Südafrika gedreht. »Hotel Rwanda« hatte bereits auf dem Filmfestival Toronto Premiere und ist für ...

Artikel-Länge: 5011 Zeichen

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