04.02.2005
Gespräche in der Sackgasse
Côte d’Ivoire: Südafrikas Präsident kommt bei Vermittlung zwischen Konfliktparteien nicht voran. Aufstockung von Blauhelmtruppe gefordert
Von Moyiga Nduru, Johannesburg (IPS)
In Côte d’Ivoire haben die Bemühungen des südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki, die Konfliktparteien möglichst bald vor den allgemeinen Wahlen im Oktober an den Verhandlungstisch zu bringen, bislang nicht gefruchtet. Mbeki, von der Afrikanischen Union (AU) zum Mediator bestellt, als im Januar 2003 ein von Frankreich vermittelter »Frieden« scheiterte, gilt als letzte Chance für das zerrissene westafrikanische Land. Wie ernst die Lage ist, zeigte der Appell ...
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