26.01.2005
Massensuizid in US-Haft geplant
Washington läßt vier Gunatánamo-Gefangene aus Großbritannien frei. Mehr als 550 bleiben weiter rechtlos in Haft, 23 versuchten, sich das Leben zu nehmen
Von Rüdiger Göbel
Für Moazzam Begg, Martin Mubanga, Richard Belmar und Feroz Abbasi haben Folter, Isolationshaft und Rechtlosigkeit ein Ende. Die vier Briten, die zwischen zweieinhalb und drei Jahren als sogenannte Terrorverdächtige im US-Militärgefangenenlager Guantánamo interniert waren, wurden am Dienstag abend in London zurückerwartet.
Nach Angaben der Anwältin Louise Christian berichtete ihr Mandant Mubanga in Briefen von wiederholten Mißhandlungen und Demütigungen. Er sei e...
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