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26.01.2005

Nazidiffamierung in Zement gegossen?

Mit absurder Systematik blockiert die Kulturstaatsministerin Christina Weiss den lang verschleppten Bau eines Mahnmals für die Sinti und Roma in Berlin

Von Hans Daniel
Ein »Ort der Stille und Besinnung« soll das nach allerlei Widerstand – vor allem aus den Reihen des langjährig CDU-geführten Berliner Senats – geplante Denkmal für die 500000 ermordeten europäischen Sinti und Roma nahe dem Reichstag sein. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen wollte – nachdem die Würfel für das »Holocaust-Mahnmal« gefallen waren – sein Berlin nicht als »Reuehauptstadt« sehen und keine »Gedächtnismeile«. Wäre – nach fast zehnjährigem Hin und ...

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