24.01.2005
Schnitzeljagd
William Gibsons »Mustererkennung« ist Science-fiction, die eigentlich keine ist
Von Frank Schäfer
William Gibsons letzter Roman »Mustererkennung« ist eine – einmal mehr im Cyberpunk-Modus und im Format eines Krimis durchexerzierte – Meditation über das alte Lederstrumpf-Problem des Spurenlesens: Ist die erkannte Spur nur zufällig entstanden, wurde sie absichtlich gelegt, um von der eigentlichen abzulenken, oder führt sie tatsächlich zum Ziel? Also zur Wahrheit? So steht es im kleinen Waldläufer-Katechismus. Gibsons Protagonistin Cayce Pollard weiß ihn meisterhaf...
Artikel-Länge: 2514 Zeichen


