21.01.2005
Vom Wolfsmädchen
Denis Johnsons »Train Dreams«
Von Frank Schäfer
In der Dunkelheit spürte er die Augen seiner Tochter auf sich gerichtet wie die eines in die Enge getriebenen Tiers. Es waren bloß seine Gedanken, die ihm einen Streich spielten, und doch fuhr ihm etwas Kaltes das Rückgrat hinunter. Er zitterte und zog sich die Steppdecke bis unters Kinn.« Das kann kein gutes Ende nehmen. Der Leser weiß es von Anfang an ...
»Train Dreams« ist wie ein Buch, das man auf einem alten Speicher gefunden hat. Denis Johnson erzählt hier ...
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