19.01.2005
Differenzen bleiben bestehen
Innerlinke Diskussion in Hamburg über den Widerstand gegen US-Besatzung im Irak
Von Walter Brenten
Im November 2004 hatte Heinz Stehr, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), in der Wochenzeitung UZ den bewaffneten Widerstand im Irak als reaktionär verurteilt und die Beteiligung der Irakischen Kommunistischen Partei (IKP) an der Übergangsregierung in Bagdad verteidigt. Dafür wurde er von Rüdiger Göbel in der jW als »Kollaborateur mit den Kollaborateuren« scharf kritisiert. Seitdem ist die Debatte über die Einschätzung des irakischen Widerstandes ...
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