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19.01.2005

Vermeintliche Goldgräberstimmung

Der vielbeschworene Vormarsch von Privatschulen stößt an Grenzen, die Lobbyisten lieber unter den Tisch kehren

Von Ralf Wurzbacher
Des einen Leid ist des anderen Freud. Während Bildungspolitiker, Lehrer, Schüler, Eltern und Schulleiter nach der neuerlichen PISA-Abreibung für das deutsche Bildungssystem ihre Wunden lecken, hört man andernorts die Champagnerkorken knallen. »Privatschulen auf dem Vormarsch«, »Seit PISA geht es mit Privatschulen steil bergauf« und »Privatschulen gefragt wie nie« – Ob Westdeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau oder Springers Welt, der Ausweg aus der deutschen Bildu...

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