18.01.2005
Dortmunder Prozeßfarce findet kein Ende
Ermittlungen wegen erfolgreicher Antifa-Blockade werden fortgeführt. Weiterer Angeklagter lehnte Einstellung des Verfahrens ab und fordert Freispruch
Von Jan Tacke
In Dortmund geht eine Prozeßfarce in die nächste Runde. Angeklagt sind unter anderem Mitglieder des im Stadtrat vertretenen Linken Bündnis ses. Sie sollen sich am 20. September 2003 an einer Blockade gegen einen Neonaziaufmarsch beteiligt haben.
Das Verfahren gegen Wolfgang Richter, der für das Bündnis im Stadtrat sitzt und sich tatsächlich an der Blockade beteiligt hatte, schwebt seit geraumer Zeit. Er hatte die Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldbuße von...
Artikel-Länge: 3245 Zeichen


