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Warnstreiks in Stahlindustrie des Ostens rücken näher

Berlin. Die dritte Tarifverhandlung für die ostdeutsche Stahlindustrie wurde am Donnerstag ohne Ergebnis beendet. Die Unternehmer hatten ihr Angebot aufgestockt – eine Entgelterhöhung um 1,2 Prozent zum 1. Januar bei einer Laufzeit von 16 Monaten, für Oktober bis Dezember 2025 soll es nichts geben. Sophie Jänicke vom Tarifteam der IG Metall: »Auch das neue Angebot reicht nicht, um unsere Kernforderung nach einer Reallohnsicherung zu erfüllen.« Die IG Metall verhandelt in Ostdeutschland für rund 8.000 Beschäftigte der Stahl- und Eisenindustrie. Die Friedenspflicht endet mit dem 30. September. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2025, Seite 2, Kapital & Arbeit

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