-
26.09.2025
- → Kapital & Arbeit
Warnstreiks in Stahlindustrie des Ostens rücken näher
Berlin. Die dritte Tarifverhandlung für die ostdeutsche Stahlindustrie wurde am Donnerstag ohne Ergebnis beendet. Die Unternehmer hatten ihr Angebot aufgestockt – eine Entgelterhöhung um 1,2 Prozent zum 1. Januar bei einer Laufzeit von 16 Monaten, für Oktober bis Dezember 2025 soll es nichts geben. Sophie Jänicke vom Tarifteam der IG Metall: »Auch das neue Angebot reicht nicht, um unsere Kernforderung nach einer Reallohnsicherung zu erfüllen.« Die IG Metall verhandelt in Ostdeutschland für rund 8.000 Beschäftigte der Stahl- und Eisenindustrie. Die Friedenspflicht endet mit dem 30. September. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!