14.01.2005
Doppelte Menschwerdung
Georg Kneplers universalhistorisches Nachlaßwerk ist erschienen
Von Arnold Schölzel
Es gibt sie noch: Bücher, bei deren Lektüre der Leser den Eindruck hat, da werde ein Vorhang weggezogen. Das Bekannte sei eben nicht das Erkannte, meinte Hegel trocken zu solchen Vorkommnissen. Georg Kneplers »Macht ohne Herrschaft« gehört zu diesen Büchern, obwohl es Fragment geblieben ist. Der Grund für den Effekt ist einfach zu benennen: Der universalhistorische Ansatz des österreichischen Kommunisten und Musikwissenschaftlers, der heute vor zwei Jahren starb. »A...
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