12.01.2005
Wachsende Armut in Griechenland
Neoliberale Haushaltspolitik sorgt für Reallohnsenkungen und Massenentlassungen
Von Heike Schrader
Die Auflagen der Europäischen Kommission für den griechischen Staatshaushalt aufgrund der Mogeleien bei der Berechnung der Haushaltsdefizite vergangener Jahre kommen der im März 2004 gewählten konservativen Nea-Dimokratia-Regierung offenbar sehr gelegen. Mit einem Rekorddefizit von 6,4 Prozent des Bruttosozialproduktes (BSP) im Olympiajahr 2004 liegt Griechenland um 3,4 Prozent über dem laut Stabilitätspakt zulässigen Höchstwert für die Neuverschuldung. Bis zum Jahr...
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