05.01.2005
US-Flugzeugträger vor der Aceh-Küste
Washington entdeckt die Katastrophenhilfe als Mittel zur Aufpolierung eines schwer angeschlagenen Images der Armee. US-Außenminister Colin Powell in Südasien unterwegs
Von Rainer Rupp
Die Vereinigten Staaten sind nicht knauserig«, verteidigte vor Wochenfrist noch US-Außenminister Colin Powell das US-Verhalten in Sachen Tsunami gegen massive Kritik aus dem In- und Ausland, nachdem Washington nur 15 Millionen Dollar zur Tsunami-Hilfe beitragen wollte. Wenig später bezeichnete die New York Times (30.12.2004) den auf 35 Millionen Dollar angehobenen US-Beitrag als »einen armseligen Tropfen im Eimer«. Und der US-amerikanische Internetdienst MediaCitize...
Artikel-Länge: 3474 Zeichen


