27.12.2004
Schuldeneintreiber
Argentinien will seine Verbindlichkeiten nur teilweise begleichen. Internationale Gläubiger lassen ihre Lobbyisten aufmarschieren
Von Wolfgang Pomrehn
Zum Jahresende gibt es widersprüchliche Signale für die Lösung der argentinischen Schuldenkrise. Einerseits verkündete die Regierung in Buenos Aires eine Woche vor Weihnachten, daß Mitte Januar mit dem Umtausch von Staatsanleihen begonnen werden soll. Andererseits zitiert die bürgerliche argentinische Zeitung Clarin anonyme Stimmen aus der mit dem Umtausch beauftragten Bank of New York, die das Datum in Frage stellen.
Im November war die Bank vorübergehend aus ...
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