23.12.2004
Absurde Beweisführung
Generalbundesanwalt will im Motassadeq-Prozeß Verurteilung erreichen. Zweifelhafte Videos und Tonbänder sollen Schuld des Angeklagten belegen
Von Ulla Jelpke
Mit immer absurderen Versuchen der Beweisführung will Generalbundesanwalt Kay Nehm in dem Verfahren gegen Mounir El Motassadeq vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamburg eine neue Schlappe der Anklagebehörde verhindern und auf Teufelkommraus eine Verurteilung des 30jährigen marokkanischen Elektronikstudenten wegen angeblicher Beihilfe zu den Anschlägen am 11. September 2001 herbeiführen. Im März 2004 hat der Bundesgerichtshof das erste Urteil gegen Motassadeq wegen sch...
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