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Bayer-Chef: Mögliches Aus für Glyphosat

Leverkusen. Die massenhaften Klagen gegen Pharmariese Bayer könnten das Ende für dessen Umweltgift Glyphosat bedeuten. Konzernchef Bill Anderson bekräftigte auf der online abgehaltenen Hauptversammlung am Freitag, man komme »an einen Punkt, an dem uns die Klageindustrie zwingen könnte, die Vermarktung dieses systemkritischen Produkts einzustellen«. Das Unternehmen müsse sich »auf alle möglichen Entwicklungen vorbereiten«. In den USA sind mehrere zehntausend Klagen gegen Bayer-Tochter Monsanto anhängig, die deren glyphosathaltiges Mittel »Roundup« betreffen. Vor Gericht geschlossene Vergleiche kosteten den Konzern bereits rund elf Milliarden US-Dollar (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2025, Seite 5, Inland

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