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Pakistan sieht Souveränität nach Anschlag bedroht

Islamabad. Nach einem Anschlag auf Touristen in der indischen Kaschmirregion erhöhen sich die Spannungen zwischen Indien und Pakistan weiter. Die Regierung in Islamabad schloss am Donnerstag den Luftraum für indische Fluglinien und reagierte damit auf die Kündigung eines Wasserabkommens durch Neu-Delhi, das die Nutzung des Indus zwischen beiden Ländern regelt. Das Abkommen war 1960 geschlossen worden. »Jede Bedrohung der Souveränität Pakistans und seiner Menschen wird mit scharfen Gegenmaßnahmen auf allen Gebieten beantwortet«, hieß es aus Islamabad. Indien hatte zuvor die Visaausgabe an Pakistaner gestoppt und alle zur Ausreise aufgefordert. Inder wiederum sollten sofort aus dem Nachbarland zurückkehren. Am Dienstag waren 26 Touristen gezielt von Angreifern getötet worden. Einige von ihnen sollen indischen Behörden zufolge aus Pakistan stammen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2025, Seite 1, Ausland

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