24.04.2025
Kino
Ungewisse Hoffnungen
Beredtes Schweigen in einer belgischen Tennisakademie: Der Spielfilm »Julie bleibt still«
Von Holger Römers
Zu Beginn von »Julie bleibt still« ist die jugendliche Protagonistin beim Tennistraining zu beobachten, wozu Julie (Tessa Van den Broeck) bezeichnenderweise weder ihres Trainers noch einer Mitspielerin oder eines Balls bedarf. In einer leeren, halbdunklen Halle tänzelt sie die Grundlinie entlang und eilt zum Netz und wieder zurück, während ihr Schläger im Rhythmus imaginärer Ballwechsel die Luft zerschneidet. Das wirkt als Sinnbild für einen Solipsismus, der sich a...
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