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23.04.2025
Ecuador

»Es geht um Leben und Tod«

Anzeichen für Wahlbetrug in Ecuador mehren sich. Unter Amtsinhaber Noboa droht vertiefter autoritärer Neoliberalismus. Ein Gespräch mit Belén Díaz

Von David Siegmund-Schultze
Die linke Präsidentschaftskandidatin Luisa González in Ecuador hat das vom Wahlrat, CNE, verkündete Ergebnis, nach dem der rechte Amtsinhaber Daniel Noboa mit weitem Vorsprung gewonnen habe, nicht anerkannt. Worauf beruht González’ Vorwurf des Wahlbetrugs? Ihr Vorwurf, aber auch der vieler weiterer ecuadorianischer und internationaler Organisationen, hat zwei Ebenen. Die erste betrifft Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Stimmzettel. Die zweite die struktur...

Artikel-Länge: 6788 Zeichen

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