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Südsudan: UNO warnt vor »humanitärem Alptraum«

Juba. Vor dem Hintergrund der eskalierenden Kämpfe im Südsudan hat die UNO vor einer humanitären Katastrophe gewarnt. »Falls die politische Krise nicht abgewendet wird, wird der humanitäre Alptraum sehr schnell wahr«, erklärte Edem Wosornu vom UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) am Mittwoch. Auch der Leiter der UN-Mission im Südsudan, Nicholas Haysom, warnte vor einem flächendeckenden Ausbruch von Kämpfen. Anhänger des Präsidenten Salva Kiir und die Unterstützer des Ende März festgenommenen Vizepräsidenten Riek Machar stehen sich feindlich gegenüber. Seit März sollen bereits rund 130.000 Menschen vertrieben und fast 200 getötet worden sein. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2025, Seite 2, Ausland

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