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02.12.2004

Öffentlichkeit belogen

Schwere Vorwürfe gegen Stuttgarter Umweltministerium: Chef des Atomkraftwerkes Neckarwestheim offenbar wegen Kritik an Reaktorsicherheit gefeuert

Von Reimar Paul
Im Fall der Entlassung des früheren AKW-Chefs von Neckarwestheim hat das baden-württembergische Umweltministerium offensichtlich die Öffentlichkeit massiv belogen. Eberhard Grauf wurde einem Zeitungsbericht zufolge vielmehr deshalb gefeuert, weil er Kritik an der Sicherheit der Reaktoren des Stromkonzerns Energie Baden-Württemberg (EnBW) übte. Dies belegen nach Angaben der Stuttgarter Zeitung das Protokoll eines Vortrags, den Grauf im Beisein von EnBW-Chef Utz Claas...

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