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Algerien: Zwölf Franzosen müssen gehen

Algier. Algerien hat am Montag zwölf französische Botschaftsangehörige ausgewiesen. Anlass ist die jüngste Festnahme von drei Algeriern in Frankreich, darunter ein Konsulatsmitarbeiter. Sie sollen vergangenes Jahr einen algerischen Influencer in Frankreich vorübergehend entführt haben. Im Hintergrund steht ein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ausgelöster Streit. Er hatte sich im Sommer hinter die illegalen territorialen Ansprüche Marokkos auf die Westsahara gestellt. Erst vor kurzem wollte Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot den Konflikt bei einem Besuch in Algier lösen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2025, Seite 7, Ausland

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