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Südkoreas Präsident vor Gericht

Seoul. Südkoreas abgesetzter Präsident Yoon Suk Yeol hat zum Auftakt des Strafprozesses gegen ihn am Montag den Vorwurf des Aufstands zurückgewiesen. Anfang Dezember hatte er das Kriegsrecht ausgerufen und Südkorea damit in eine tiefe politische Krise gestürzt. Das Parlament in Seoul stimmte daraufhin für die Absetzung Yoons, was das Verfassungsgericht Anfang April bestätigte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, er habe zu einem Aufstand anstiften wollen, um die »verfassungsmäßige Ordnung« zu stürzen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2025, Seite 6, Ausland

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