Zum Inhalt der Seite

EU verschiebt Gegenzölle auf US-Produkte

Brüssel. Die EU setzt die Anwendung geplanter Sonderzölle auf US-Produkte bis zum 14. Juli aus. Mit der entsprechenden Veröffentlichung im EU-Amtsblatt erfolgte am Montag die Umsetzung der von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vergangene Woche angekündigten Vertagung der Maßnahme. Diese sollte ursprünglich Mitte April in Kraft treten. Die Verschiebung ist eine Reaktion auf US-Präsident Donald Trump: Er hatte nach großen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzmärkten überraschend entschieden, vielen Staaten 90 Tage lang eine Pause von bestimmten Zöllen zu gewähren. Wie die EU-Kommission mitteilte, ist der für Handel zuständige EU-Kommissar Maroš Šefčovič derzeit in den USA, um Verhandlungen zu sondieren. Sollten die Gespräche nicht zufriedenstellend sein, werde die EU Gegenmaßnahmen ergreifen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2025, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!