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Blutige Kämpfe im Sudan

Khartum. Im Sudan sind bei Angriffen der »Schnellen Eingreiftruppen« (RSF) auf die belagerte Stadt Al-Faschir und nahegelegene Flüchtlingslager nach UN-Schätzungen mehr als 100 Menschen getötet worden, darunter 20 Kinder. Das UN-Nothilfebüro OCHA warf den RSF am Sonnabend »koordinierte Boden- und Luftangriffe« auf Al-Faschir und die Lager Samsam und Abu Schuk vor. Die sudanesische Organisation zum Schutz der Zivilbevölkerung erklärte am Sonnabend, unter den Toten in Samsam seien auch neun Helfer, die in einem von einer internationalen NGO betriebenen Krankenhaus in dem Lager gearbeitet hätten. Seit April 2023 liefern sich die Regierungsarmee unter General Abd Al-Fattah Burhan und die RSF unter Mohammed Hamdan Daglo einen blutigen Machtkampf. Laut UNO handelt es sich um die gegenwärtig größte humanitäre Katastrophe weltweit. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2025, Seite 1, Ausland

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