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Myanmar: UNO verurteilt Militär

Naypidaw. Das UN-Menschenrechtsbüro hat die Militärregierung von Myanmar wegen anhaltender Angriffe auf Aufständische am Freitag scharf kritisiert. Statt dessen müsse doch die humanitäre Hilfe im Erdbebengebiet allererste Priorität haben, sagte Sprecherin Ravina Shamdasani. Seit dem Erdbeben Ende März mit Tausenden Toten habe das Militär mehr als 120 Angriffe durchgeführt – auch nachdem eigentlich eine Waffenruhe versprochen worden war. Selbst Gebiete, die vom Erdbeben betroffen waren, seien angegriffen worden. Das UN-Menschenrechtsbüro forderte die Militärregierung auf, alle Hindernisse für humanitäre Hilfe zu beseitigen und ebenfalls alle Menschen freizulassen, die seit dem Militärputsch im Februar 2021 festgenommen wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2025, Seite 7, Ausland

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