-
12.04.2025
- → Ausland
Le-Pen-Urteil: Zwölf Verurteilte gehen in Berufung
Paris. Knapp zwei Wochen nach der Verurteilung der französischen Rechtspolitikerin Marine Le Pen und weiterer Parteigenossen wegen Veruntreuung von EU-Geldern haben die Partei als Ganze und zwölf der Verurteilten Berufung eingelegt, hieß es am Freitag in Justizkreisen. Le Pen selbst hatte dies gleich nach der Urteilsverkündung getan. Zu ihr kommen nun noch der Vizeparteichef des ultrarechten Rassemblement National (RN), Louis Aliot, sowie ehemalige Parteigrößen wie Bruno Gollnisch und Nicolas Bay hinzu. Sie waren in erster Instanz zu Haft- und Geldstrafen verurteilt worden. Diese werden nun ausgesetzt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!