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Dreitägiger Warnstreik bei Ford in Köln
Köln. Am Dienstag hat die zweite Warnstreikwelle bei Ford in Köln begonnen. Der Auftakt der Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag habe gezeigt, dass die Positionen von Beschäftigten und Geschäftsführung »so weit« auseinanderklaffen, »dass ohne anhaltenden Druck aus der Belegschaft kein guter Abschluss gelingen wird«, teilte die IG Metall in einer Erklärung zu Streikbeginn mit. Darum sei dieser dreitägige Warnstreik vor dem »Verhandlungsmarathon in der Osterzeit« notwendig. Hintergrund sind die Kürzungspläne des Konzerns, denen allein in Köln 2.900 Stellen zum Opfer fallen könnten. Gewerkschaft und Belegschaft fordern bei Abfindungen einen Sockelbetrag von 200.000 Euro und pro Beschäftigungsjahr das Drittel eines Jahresgehalts. Vergangene Woche haben sich laut Kölner Stadtanzeiger 10.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. (jW)
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