Zum Inhalt der Seite
Film

Unter Verschluss

Nach dem Tod des Schauspielers Gene Hackman und seiner Ehefrau Betsy Arakawa bleiben einige Dokumente rund um die Untersuchung des Falls wohl zumindest vorerst unter Verschluss. Das ordnete ein Richter in Santa Fe an, nachdem die Nachlassverwalterin der beiden darum gebeten hatte. Dazu gehören unter anderem Fotos und Videos, auf denen die Leichen des Paares zu sehen sind. Einige andere Untersuchungsdokumente, wie beispielsweise Autopsieberichte, dürften jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich sein, entschied der Richter. Hackman und Arakawa waren im Februar tot in ihrem Anwesen in Santa Fe gefunden worden – er war 95, sie war 64. Arakawa starb vermutlich an einer durch sogenannte Hantaviren ausgelösten Erkrankung, Hackman möglicherweise an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Gene Hackman galt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Der zweifache Oscar-Preisträger war unter anderem durch Filme wie »French Connection« (1971), »The Conversation« (1974) und »Erbarmungslos« (1992) berühmt geworden. In den frühen 2000er Jahren zog er sich aus Hollywood zurück und lebte mit Arakawa in Santa Fe. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2025, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!