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Serbisch-Ungarisches Militärabkommen

Belgrad. Ungarn und Serbien verstärken ihre militärische Zusammenarbeit. Dazu unterzeichneten die Verteidigungsminister beider Länder in Belgrad im Beisein des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić am Dienstag ein Abkommen, das unter anderem deutlich mehr gemeinsame Militärübungen vorsieht. Laut Vučić steuere man auf ein bilaterales Militärbündnis oder eine Militärunion zu. Serbien ist anders als Ungarn weder Mitglied der EU noch der NATO. Bereits aufgrund eines Abkommens von 2023 absolvierten die Armeen beider Länder 48 gemeinsame Übungen. In diesem Jahr solle diese Zahl auf 79 steigen, heißt es in dem Abkommen. Als Beispiele nannte der ungarische Verteidigungsminister Kristof Szalay-Bobrovniczky Marineausbildung, »multinationale Kampfausbildung in Friedenszeiten für freiwillige Reservisten« und Gewehrschützenausbildung.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2025, Seite 6, Ausland

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