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Perus Expräsident im Hungerstreik

Lima. Der peruanische Expräsident Pedro Castillo ist am Montag (Ortszeit) in den Hungerstreik getreten. In einem auf X veröffentlichten handschriftlich verfassten Brief erklärte er, der Schritt erfolge aus Protest gegen den vergangene Woche begonnenen Prozess gegen ihn. Weiter schreibt Castillo, er sei »ungerechtfertigt inhaftiert« für Taten, »die er nie begangen hat«. Dem seit Dezember 2022 inhaftierten früheren indigenen Lehrer werden Rebellion und schwerer Amtsmissbrauch vorgeworfen; die Staatsanwaltschaft fordert 34 Jahre Gefängnis. Die Anklage geht darauf zurück, dass Castillo versuchte, das Parlament aufzulösen, nachdem er durch mehrere Amtsenthebungsverfahren von der rechten Opposition in die Enge gedrängt worden war.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2025, Seite 7, Ausland

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