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Umweltkatastrophe droht nach Schiffskollision

London. Nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe vor der britischen Nordseeküste, der ein Todesopfer forderte, ist ein Mann wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung festgenommen worden. Der US-Öltanker »Stena Immaculate« war aus ungeklärter Ursache vom unter portugiesischer Flagge fahrenden Frachtschiff »Solong« gerammt worden. Beide gerieten in Brand. Die »Solong« könnte nach Einschätzung der Küstenwache sinken, ihre Tanks sind mit Diesel beladen. Geladen hatte die »Stena Immaculate« 35 Millionen Liter Kerosin für das US-Militär. Unklar seilaut Tankerbetreiber Crowley, wieviel hiervon bereits ins Meer gelangte. Es droht eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2025, Seite 2, Inland

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