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Portugal steuert auf Neuwahlen zu

Lissabon. Nach Vorwürfen wegen eines Interessenkonflikts wollte der portugiesische Regierungschef Luís Montenegro am Dienstag im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Die großen Oppositionsparteien hatten bereits im Vorfeld angekündigt, dem konservativen Politiker, der einer Minderheitsregierung vorsteht, nicht ihr Vertrauen auszusprechen. In diesem Fall käme es im Mai zu Neuwahlen. Hintergrund der Vorwürfe ist, dass eine Firma, die seiner Familie gehört, von Regierungsaufträgen profitiert haben soll. Das Ergebnis wurde nach jW-Redaktionsschluss erwartet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2025, Seite 2, Ausland

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