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Post: Kundenbeschwerden erreichen Höchstwert

Bonn. Es geht um verlorene Briefe und beschädigte Pakete: Bei der Bundesnetzagentur sind noch nie so viele Post-Beschwerden eingegangen wie im vergangenen Jahr, berichtete dpa am Sonntag. Wie die Bonner Behörde auf Anfrage mitteilte, gingen bei ihr 44.406 Eingaben zu Mängeln der Postversorgung ein und damit 2.817 mehr als 2023, also fast sieben Prozent mehr. Der bisherige Höchstwert von 43.125 kritischen Wortmeldungen im Jahr 2022 wurde damit übertroffen. Im Vergleich zu 2021 hat sich das Beschwerdelevel fast verdreifacht (15.118). Damals machten Personalprobleme der Post zu schaffen, weshalb sich die Zustellung von vielen Sendungen verzögerte. Die Möglichkeit zur Kritik bezieht sich auf die ganze Post- und Paketbranche, allerdings richteten sich im vergangenen Jahr 89 Prozent der Beschwerden gegen die DHL und die Deutsche Post. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2025, Seite 1, Inland

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  • Onlineabonnent*in Christel Harke aus Aschersleben 11. März 2025 um 10:39 Uhr
    Die Zahl 44.406 gibt ja nur die tatsächlichen Beschwerden wider; die Dunkelziffer der nicht beförderten Briefe und Pakete dürfte wenigstens zwei- bis dreimal höher sein, denn ich habe es aufgegeben, mich über verlorengegangene Post zu beschweren, da es letztlich nichts an der Sache ändert.
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