18.11.2004
Geld oder Leben
Wissenschaftliche Forschungen werden kaum noch zum Nutzen des Menschen betrieben: Eine WHO-Studie gibt Auskunft darüber, wer was forscht und wer was davon hat
Von Gustavo Capdevila/IPS
Durch eine Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge ließe sich die Hälfte aller Todesfälle vermeiden – und zwar mit einfachen und kostengünstigen Mitteln. Dies ist das Ergebnis eines jetzt veröffentlichten Berichts der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wie die Studie kritisiert, konzentriert sich die Medizinforschung allerdings auf prestigeträchtige Themen, deren Ergebnisse aber ein Großteil der Weltbevölkerung nicht wirklich betreffen.
Die Lücke zwisch...
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