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08.02.2025
Naher Osten

Alle Finger im Spiel

Der Machtwechsel in Damaskus wirbelt die politischen Verhältnisse der Region durcheinander. Vor allem Saudi-Arabien und Türkei nehmen Einfluss

Von Jörg Kronauer
Ahmed Al-Scharaa hatte das Ziel seiner ersten Auslandsreise im Amt sehr bewusst gewählt. Erst kurz zuvor, am 29. Januar, hatte er sich in Damaskus zum Übergangspräsidenten Syriens ernennen lassen, rund siebeneinhalb Wochen nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Baschar Al-Assad. Am vergangenen Sonntag, dem 2. Februar, brach er nun gemeinsam mit seinem Außenminister Asaad Al-Schaibani nach Saudi-Arabien auf. Die Symbolik lag auf der Hand: Priorität hat für Syrie...

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