-
31.12.2024
- → Ausland
Absturz: Moskau kooperiert mit Baku
Baku. Nach dem Flugzeugabsturz in Kasachstan hat Russland nach Angaben der aserbaidschanischen Staatsanwaltschaft zugesagt, die mutmaßlichen Verantwortlichen zu ermitteln. Der Leiter des Ermittlungskomitees habe mitgeteilt, dass »intensive Maßnahmen« vorgenommen würden, »um die Schuldigen zu identifizieren und sie strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen«, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag in Baku. Moskau habe außerdem zugesagt, zusätzlich zu den Ermittlungen am Absturzort in Kasachstan »eine vollständige, umfassende und objektive Untersuchung« des Unfalls vorzunehmen, hieß es weiter. Eine Embraer 190 der Azerbaijan Airlines mit 67 Insassen war am vergangenen Mittwoch auf dem Weg von Baku nach Grosny in Russland, flog dann aber Richtung Aqtau in Kasachstan, wo sie abstürzte. 38 Menschen kamen dabei ums Leben. Moskau erklärte, die russische Flugabwehr sei wegen ukrainischer Drohnenangriffe auf Grosny aktiv gewesen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!