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Absturz: Moskau kooperiert mit Baku

Baku. Nach dem Flugzeugabsturz in Kasachstan hat Russland nach Angaben der aserbaidschanischen Staatsanwaltschaft zugesagt, die mutmaßlichen Verantwortlichen zu ermitteln. Der Leiter des Ermittlungskomitees habe mitgeteilt, dass »intensive Maßnahmen« vorgenommen würden, »um die Schuldigen zu identifizieren und sie strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen«, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag in Baku. Moskau habe außerdem zugesagt, zusätzlich zu den Ermittlungen am Absturzort in Kasachstan »eine vollständige, umfassende und objektive Untersuchung« des Unfalls vorzunehmen, hieß es weiter. Eine Embraer 190 der Azerbaijan Airlines mit 67 Insassen war am vergangenen Mittwoch auf dem Weg von Baku nach Grosny in Russland, flog dann aber Richtung Aqtau in Kasachstan, wo sie abstürzte. 38 Menschen kamen dabei ums Leben. Moskau erklärte, die russische Flugabwehr sei wegen ukrainischer Drohnenangriffe auf Grosny aktiv gewesen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2024, Seite 6, Ausland

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