-
02.01.20251 Leserbrief
- → Inland
Heizungsgesetz: Überarbeitung gefordert
Köln. Die deutsche Heizungsindustrie erwartet von der neuen Bundesregierung eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), das oft auch als Heizungsgesetz bezeichnet wird. Es gelte, das Gesetz verständlicher für die Verbraucher zu gestalten, erklärte der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) am Dienstag auf Anfrage der dpa. Der Verband forderte, das Gesetz zu entbürokratisieren und praxistauglicher zu entwickeln. »Die komplexen Regelungen werden von vielen Verbrauchern als Zwang empfunden«, meinte der BDH. Auch würden viele Verbraucher eine Heizungsmodernisierung aufschieben und auf mögliche Angebote ihrer Kommune im Zusammenhang mit den noch ausstehenden kommunalen Wärmeplänen warten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 3. Jan. 2025 um 15:26 UhrWarten auf eine kommunale (oder selbstorganisierte genossenschaftliche mit angeschobene?) Fernwärmeversorgung könnte durchaus sinnvoll sein – für die Wartende. Für die Heizungsbauerin vom BDH ist das natürlich nicht so umsatzstark.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!