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Frankreichs Armee muss Côte d’Ivoire verlassen

Abidjan. Der Präsident von Côte d’Ivoire, Alassane Ouattara, hat überraschend angekündigt, dass die französischen Armeestützpunkte in dem westafrikanischen Land geschlossen werden. »Wir können stolz auf unsere Armee sein, deren Modernisierung jetzt erfolgreich ist«, sagte Ouattara am Dienstag in einer Rede zum Jahresende. In diesem Zusammenhang habe seine Regierung auch »den organisierten Abzug der französischen Streitkräfte« beschlossen. Zuvor hatten bereits Senegal und Tschad den Abzug französischer Soldaten angekündigt, ohne dass sie jedoch mit der früheren Kolonialmacht brechen wollen wie etwa Niger, Burkina Faso und Mali. Die drei Länder haben sich zu einer Sahelallianz zusammengeschlossen und versuchen jede westliche Einflussnahme zurückzudrängen. Statt dessen vertrauen sie in Sicherheitsfragen auf russische Unterstützung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2025, Seite 1, Ausland

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