-
21.12.20241 Leserbrief
- → Inland
LNG-Schiff darf mit Chlor gereinigt werden
Leipzig. Die Rohre in dem vor Wilhelmshaven liegenden LNG-Speicher- und Verdampfungs-Schiff (FSRU) »Höegh Esperanza« dürfen mit Chlor gereinigt werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Donnerstag nachmittag eine Klage der Deutschen Umwelthilfe dagegen zurück. Das Reinigungsverfahren, die sogenannte Elektrochlorierung, entspreche dem vom Gesetz geforderten Stand der Technik. Die Umwelthilfe sieht hier »massive Risiken für Umwelt und Artenvielfalt« und warnte nach dem Urteil vor einer ernsthaften Gefährdung des Wattenmeers. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Reinhard Hopp aus Berlin 21. Dez. 2024 um 11:08 UhrZu verdanken haben wir all das dem »grünen« Deutschlandzerstörungsminister Habeck, der für diese ökologische wie ebenso energie- und wirtschaftspolitische Spitzenleistung auch noch wiedergewählt werden möchte.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!