-
21.12.2024
- → Inland
Netzbetretreiber stellten 200.000mal Strom ab
Berlin. Die Wohnung bleibt zappelduster, die Heizung eiskalt, der Gasherd aus – der Grund: Energiesperre! Mehr als 200.000mal wurde Haushalten wegen offener Rechnungen im vergangenen Jahr der Strom abgestellt, berichtete dpa am Freitag. Das geht aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Partei Die Linke hervor. Auch die Gasversorgung wurde im Jahr 2023 mehr als 28.000mal gekappt. Immer mehr Menschen könnten die hohen Strom- und Gaspreise nicht mehr stemmen, kritisierte die mieten- und wohnungspolitische Linke-Sprecherin Caren Lay am Freitag gegenüber jW. Dies sei in einem der weltweit reichsten Länder nicht weniger als ein Skandal. Lay forderte ferner ein schnellstmögliches Verbot von Strom- und Gassperren. »Kein Mensch sollte im Dunkeln oder in einer kalten Wohnung sitzen müssen.« (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!