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Syrien: Türkei dementiert Waffenruhe

Damaskus. Am Donnerstag hat der Irak angekündigt, aus Syrien geflüchtete Soldaten dorthin zurückzuschicken. Das Land wollte noch am selben Tag mit der Rückführung beginnen, teilte ein Sprecher des irakischen Innenministeriums mit. Während der Offensive der Dschihadisten waren im Dezember etliche Soldaten der syrischen Armee in den Irak geflohen. Die Türkei hat unterdessen US-Angaben über eine Waffenruhe in Nordsyrien widersprochen. Es gebe keine Vereinbarung über eine Feuerpause zwischen der von der Türkei befehligten Miliz der »Syrischen Nationalen Armee« (SNA) und den von den USA unterstützten und von kurdischen Kämpfern dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDK), erklärte ein führender Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Ankara. Seine Regierung gehe davon aus, dass die SNA die von der kurdischen YPG-Miliz »besetzten« Gebiete in Nordsyrien »befreien« wird. Am Dienstag hatte das US-Außenministerium erklärt, die Waffenruhe zwischen der Türkei und den SDK im Gebiet um die Stadt Manbidsch sei bis zum Ende dieser Woche verlängert worden. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2024, Seite 6, Ausland

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