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Menschenrechtler werfen Israel Völkermord vor
Tel Aviv. Die Menschenrechtsorganisation »Human Rights Watch« (HRW) hat Israel im Gazastreifen eine Politik der »Ausrottung mit Völkermordhandlungen« vorgeworfen. Die israelischen Behörden hätten durch mangelnde Trinkwasserversorgung absichtlich Lebensbedingungen geschaffen, die auf die Vernichtung eines Teils der Bevölkerung abzielten, heißt es in einem am Donnerstag in Jerusalem veröffentlichten Bericht der Organisation. Das israelische Außenministerium warf HRW vor, Lügen zu verbreiten. Gleichzeitig bombardierte die israelische Luftwaffe erneut zwei Notunterkünfte in Gaza-Stadt. Dabei kamen mindestens zehn Palästinenser ums Leben. Schon in der Nacht zu Donnerstag waren mindestens 13 Palästinenser getötet worden. Am Dienstag hatte die UN-Vollversammlung eine Resolution verabschiedet, in der das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung bekräftigt wird. (dpa/jW)
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