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Fall Dramé: Todesschütze verbeamtet

Dortmund. Der Polizist Fabian S., der vergangene Woche wegen der tödlichen Schüsse auf Mouhamed Dramé freigesprochen worden ist, wurde von seinem Polizeipräsidium in Dortmund zum »Beamten auf Lebenszeit« ernannt. Dies bestätigte sein Anwalt den Ruhr-Nachrichten am Dienstag. Auch die Polizei Dortmund bestätigte: »Die Lebenszeiturkunde wurde dem entsprechenden Beamten ausgehändigt, da er einen berechtigten Anspruch darauf hatte.« Der 16jährige Dramé war am 8. August 2022 im Hinterhof einer Jugendhilfeeinrichtung von der Polizei mit fünf Schüssen aus einer Maschinenpistole getötet worden, nachdem die Beamten ihn bereits mit Pfefferspray und Taser angegriffen hatten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2024, Seite 2, Inland

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→ Leserbriefe
  • Gerhard Hoffmann aus Halberstadt 19. Dez. 2024 um 10:21 Uhr
    Eines der zweifelhaftesten Merkmale im Rechtsstaat BRD ist die Anwendung doppelter Standards in der Rechtssprechung und nicht nur da. So macht es eben einen Unterschied, ob ein Bürger der Deutschen Demokratischen Republik in der NVA, den Grenztruppen oder - noch schlimmer - beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR gedient hat oder in der Bundeswehr dient bzw. Ordnungshüter in der BRD ist. Die einen bekommen lebenslänglich, die anderen werden u. U. zum General befördert oder verbeamtet auf Lebenszeit. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

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