-
18.12.2024
- → Feuilleton
Marisa Paredes gestorben
Die spanische Schauspielerin Marisa Paredes ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das teilte die Filmakademie in Madrid mit. »Das spanische Kino verliert eine seiner ikonischsten Schauspielerinnen«, hieß es in der Mitteilung der Academia de Cine. Die Frau, die 2018 mit dem Ehren-Goya ausgezeichnet wurde, arbeitete mit renommierten Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Roberto Benigni, Guillermo del Toro und Amos Gitai zusammen.
Medien würdigten sie als »Grande Dame des spanischen Kinos«. Paredes wirkte an mehr als 75 Kinofilmen mit. In den 60er und 70er Jahren spielte sie zunächst Nebenrollen, bevor sie 1980 mit »Opera Prima« (»Erste Werke«) von Fernando Trueba ihren Durchbruch feierte. 1983 arbeitete sie in »Das Kloster zum heiligen Wahnsinn« erstmals mit Almodóvar zusammen. Danach übernahm sie in einigen Filmen des Regisseurs Hauptrollen – unter anderem in »High Heels« und »Mein blühendes Geheimnis«. Außerdem war sie in »Alles über meine Mutter«, »Sprich mit ihr« und »Die Haut, in der ich wohne« zu sehen. Im internationalen Kino wirkte Paredes in Filmen wie »Das Leben ist schön« von Roberto Benigni und »The Devil’s Backbone« von Guillermo del Toro mit. Die schauspielerische Arbeit von Paredes sei von Figuren geprägt, die »stark, ambivalent, zerrissen, leidenschaftlich, rätselhaft und letztlich sehr menschlich« gewesen seien, schrieb die spanische Filmakademie in ihrer Würdigung. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!